Carinthischer Sommer 2025 – Schlaglichter der diesjährigen Residenz

In einer intensiven Festivalwoche war die Company of Music unter der Leitung von Johannes Hiemetsberger gleich fünfmal zu hören – in unterschiedlichen Formaten, an besonderen Orten und stets getragen von einem begeisterten Publikum.

Als besonderes Highlight stand die Uraufführung von vox et ventus der Komponistin Alyssa Aska, im Rahmen der Festmesse “Gloria” in der Stiftskirche Ossiach, auf dem Programm. In diesem Werk standen Stimme und musikalische Klangräume im Mittelpunkt und eröffneten neue Hörperspektiven.

Das Morgenkonzert am 8. Juli führte uns in die Evangelische Kirche im Stadtpark Villach, wo in den frühen Stunden Musik und Text zu einer stillen, konzentrierten Einheit verschmolzen. In Zusammenarbeit mit Nadja Kayali trafen vokale Miniaturen auf einen Text der Kärntner Autorin Tamara Štajner, der sich sensibel dem Thema Hoffnung widmete.

In einem fein abgestimmten Wechsel zwischen gesprochenem Wort und Musik widmete sich die renommierte Kulturwissenschaftlerin Aleida Assmann der Frage, wie Erinnerung, Zukunft und Hoffnung miteinander verwoben sind. Die musikalischen Beiträge der Company of Music begleiteten und vertieften die Gedanken dieses Abends im Kärnten.Museum in Klagenfurt auf eindrucksvolle Weise – ein stimmiger Dialog zwischen Klang und Reflexion in der besonderen Atmosphäre des Museums.

Den krönenden Abschluss bildete am 11. Juli ein glanzvoller Höhepunkt: Claudio Monteverdis „Vespro della Beata Vergine“ (Marienvesper) erklang in der Stadtpfarrkirche St. Jakob in Villach. In Kooperation mit dem Chorus sine nomine und dem Originalklang-Ensemble Concerto Stella Matutina vereinte sich die Company of Music zu einem facettenreichen, mächtigen Klangkörper. Die prachtvolle Instrumentierung, virtuosen Soli, mehrstimmigen Chorsätze und die im Raum verteilte Aufstellung der Musiker:innen ließen eine außergewöhnliche Klangfülle entstehen – vor vollem Haus, das das Konzert mit Standing Ovations und begeistertem Jubel feierte.

📸 In ihren Bildern wird sichtbar, was Musik hörbar macht – ein großes Dankeschön an Marta Gillner für die eindrucksvolle fotografische Dokumentation.

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